Aiwangers Gebälk ist morsch
Aiwangers Gebälk ist morsch
Zum geschlossenen Rücktritt des Landesvorstands der Jungen Freien Wähler Bayern erklärt die Landesvorsitzende der Jungen Union Bayern, Katrin Albsteiger: „Das Verhältnis einer Jugendorganisation zu ihrer Partei sagt viel über das parteiinterne Klima. Der Entschluss der Mitglieder des Landesvorstands der Jungen Freien Wähler, von ihren Ämtern zurückzutreten, ist ein deutliches Signal gegen den Kurs des FW-Vorsitzenden Aiwanger, der die Parole ,Macht um jeden Preis‘ ausgegeben hat.
Ein Rücktritt ist immer das maximale Mittel. Der Schritt des Freie Wähler-Nachwuchses ist ein Zeichen dafür, dass der Kurs Aiwangers, bei allen sich bietenden Wahlen anzutreten, die Freien Wähler zur Partei umstrukturieren zu wollen und die ganze Organisation auf seine Person auszurichten, auf Widerstand stößt. Aiwanger möchte stets den Eindruck vermitteln, sein Kurs habe großen Rückhalt. Der geschlossene Rücktritt der Führungsmannschaft seines eigenen Nachwuchses zeigt deutlich, dass dies nicht der Fall ist. Aiwangers Gebälk ist morsch.
Wir haben das Führungsteam der Jungen Freien Wähler, insbesondere deren Landesvorsitzenden Josef Graubmann, immer als besonnene und sachorientierte Gesprächspartner kennengelernt. Ihrem konsequenten Schritt des Protestes gegen die Entwicklung hin zu einer ,Ein-Mann-Partei‘ gilt unser Respekt.“

