Rente mit 67
Flexible Konzepte für ältere Arbeitnehmer
Zur aktuellen Diskussion zur Rente mit 67 erklären die Landesvorsitzende der Jungen Union Bayern, Katrin Albsteiger und der stv. Landesvorsitzende, Siegfried Walch, Leiter des Fachbereichs Wirtschaft: „Die Junge Union Bayern steht hinter der hervorragend ausgebildeten Generation älterer Arbeitnehmer in Deutschland, denn ein reicher Wissens- und Erfahrungsschatz im Arbeitsprozess ist unverzichtbar für den Erfolg eines Unternehmens. Die Rente mit 67 darf jedoch nicht in Frage gestellt werden."
Wichtiger als festgesetzte Renteneintrittsdaten und eine weitere Erhöhung des Rentenalters sei, laut Albsteiger, ein Bewusstseinswandel bei Unternehmern sowie bei Arbeitnehmern aller Altersstufen. Flexible Konzepte, damit sich auch ältere Arbeitnehmer in der Firma oder im Betrieb einbringen könnten, seien notwendig. Gleichzeitig müssten gesetzliche Möglichkeiten geschaffen werden, die eine Umsetzung auch ermöglichen und attraktiv machen.
Konzepte, die mehr persönlichen Freiraum schaffen, seien ebenfalls unterstützenswert. So könnte sich eine freiwillige Reduzierung der Arbeitszeit (bei entsprechend reduziertem Gehalt) durchaus motivierend auf die älteren Arbeitskräfte auswirken. Gleichzeitig sollten die Zuverdienstgrenzen wegfallen.
Die Landesvorsitzende betont, dass qualifizierte ältere Arbeitnehmer motiviert werden müssten, damit sie länger im Arbeitsprozess blieben. Deshalb müssen Konzepte angeboten werden, wonach Arbeitnehmer nicht immer nur mehr Verantwortung hinzu bekommen, sondern im Alter auch Verantwortung abgegeben werden könne – beispielsweise bei der schrittweisen Einarbeitung ihrer Nachfolger. Auch freiwillige Schritte abwärts auf der Karriereleiter müssen möglich und vor allem gesellschaftsfähig werden.
Wichtig sei dabei, dass durch die Entscheidung des Arbeitnehmers, freiwillig länger im Arbeitsprozess zu stehen, keine Nachteile für beide Seiten entstehen würden, betont Siegfried Walch.

